Wer heute ein Lager plant, weiß oft nicht, was er morgen lagert. Vielleicht sind es heute leichte Aluminiumprofile, aber nächstes Jahr kommt ein Auftrag für massive Eichenbalken oder schwere Stahlrohre mit größeren Durchmessern herein.
Ein statisches Regal wird hier schnell zum Flaschenhals. Die Lösung? Kragarmregale mit flexibel verstellbaren Armen. Aber warum ist dieses Detail so entscheidend für Ihre Rendite?
1. Die "Zukunfts-Garantie": Arme verstellen statt neu kaufen
Die häufigste Frage unserer Kunden lautet: „Kann ich die Arme später in der Höhe verstellen, wenn sich mein Sortiment ändert?“
Die Antwort lautet bei hochwertigen Systemen: Ja, und das ist Ihr größter Vorteil. Anstatt ein komplett neues Regalsystem zu kaufen, passen Sie das bestehende Kragarmregal einfach an. Durch ein intelligentes Steck- oder Schraubsystem lassen sich die Kragarme im Raster (oft alle 100 mm) versetzen.
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Szenario A: Sie lagern flache Holzplatten. Sie benötigen viele Arme mit geringem Abstand.
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Szenario B: Sie wechseln auf voluminöse Isolierrohre. Sie entfernen jeden zweiten Arm und gewinnen den nötigen Platz nach oben.
2. Optimale Raumausnutzung: Schluss mit "Luft lagern"
In vielen Lagern wird wertvoller Platz verschenkt, weil die Abstände zwischen den Ebenen starr sind. Wenn Sie 20 cm Luft über Ihrem Lagergut haben, summiert sich das bei fünf Ebenen auf einen ganzen Meter verschenkten Raum.
Durch die individuelle Höhenverstellbarkeit der Kragarme optimieren Sie den "Nutzraum". Sie verdichten Ihr Lager so weit wie möglich und gewinnen dadurch oft eine komplette zusätzliche Lagerebene – ohne die Grundfläche zu vergrößern.
3. Worauf beim Verstellen zu achten ist (Statik-Check)
Flexibilität ist gut, Sicherheit ist besser. Wenn Sie Ihr Kragarmregal umbauen, sollten Sie drei Dinge im Kopf behalten:
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Traglast der Ständer: Die Gesamtlast, die der Ständer tragen kann, ändert sich nicht, egal wo die Arme hängen.
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Hebelwirkung: Je höher die Last hängt, desto stabiler muss die Bodenverankerung sein.
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Werkzeuglose Montage: Achten Sie auf Systeme, die ein Verstellen ohne schweres Gerät ermöglichen. Das spart Zeit im laufenden Betrieb.
4. Die Abrollsicherung: Flexibel, aber sicher
Auch wenn Sie die Höhe verstellen, bleibt eines unverzichtbar: Der Schutz Ihrer Mitarbeiter. Flexible Kragarme sollten immer mit einer steckbaren oder fest verschweißten Abrollsicherung kombiniert werden. So bleibt das Langgut auch beim Umräumen dort, wo es hingehört – auf dem Arm.
Fazit: Investieren Sie in Anpassungsfähigkeit
Ein Kragarmregal ist kein starres Möbelstück, sondern ein Werkzeug. Ein System, bei dem Sie die Arme jederzeit in der Höhe verstellen können, schützt Sie vor teuren Fehlinvestitionen. Es ist die Gewissheit, dass Ihr Lager mit Ihren Aufträgen mitwächst.




